Archiv für März 2010

“Doppelstaatsbuergerschaft ” in den EU-Ländern

31. März 2010

“Mehrstaatigkeit” in den EU-Ländern – die vollständige Liste

Zusammengestellt von thh1 am 31.03.10 13:38

Belgien
Seit dem 28. April 2008 bedeutet die Annahme einer anderen Staatsbürgerschaft nicht mehr den Verlust der belgischen.

Bulgarien
Bulgarien ermöglicht die doppelte Staatsbürgerschaft.

Dänemark
Dänemark erlaubt die doppelte Staatsbürgerschaft nur in Ausnahmefällen.

Estland
Wer durch Geburt die estnische Staatsangehörigkeit erworben hat, kann diese nach estnischem Recht nicht verlieren. Daher ist die doppelte Staatsangehörigkeit in Estland möglich, obwohl sie das Gesetz eigentlich nicht vorsieht. Das gilt nicht für Personen, die in Estland eingebürgert worden sind. Ihnen kann die Staatsangehörigkeit entzogen werden.

Finnland
Das finnische Staatsangehörigkeitsgesetz von 2003 ermöglicht die Mehrstaatigkeit im Verhältnis zu anderen EU-Staaten. (http://www.helsinki.diplo.de/Vertretung/…__Deutsche.html)

Frankreich
Die doppelte Staatsangehörigkeit ist in Frankreich seit 1973 gestattet.

Griechenland
Die griechische Staatsangehörigkeit geht bei Annahme der deutschen nicht verloren. (http://www.helleniccomserve.com/foreigncitizenship.html)

Irland
Die Republik Irland erlaubt die doppelte Staatsbürgerschaft generell. (http://www.citizensinformation.ie/catego…ish_citizenship)

Italien
Die doppelte Staatsangehörigkeit ist in Italien möglich.

Lettland
Doppelte Staatsangehörigkeit ist in Lettland nicht vorgesehen.

Litauen
Das litauische Staatsangehörigkeitsgesetz erfordert die Aufgabe der litauischen Staatsangehörigkeit, wenn eine andere Staatsangehörigkeit angenommen wird.

Luxemburg
Seit 2009 ermöglicht Luxemburg die doppelte Staatsbürgerschaft. (http://washington.mae.lu/en/Visa-Consular/Dual-citizenship)

Malta
Mehrstaatigkeit ist auf Malta seit dem Jahr 2000 kein Problem mehr. (http://www.mfa.gov.mt/Library/Citizenshi…es/CEA4-DUA.pdf)

Niederlande
Die Niederlande beschränken die doppelte Staatsangehörigkeit, allerdings gibt es eine Reihe von Ausnahmen.

Österreich
Ein Österreicher, der eine andere Staatsangehörigkeit annimmt, verliert automatisch seine österreichische Staatsangehörigkeit. Eine Genehmigung zur Beibehaltung kann von den österreichischen Behörden erteilt werden. Allerdings ist es sehr schwierig, diese Genehmigung zu erhalten.

Polen
Polnische Staatsbürger verlieren diese bei Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft nicht.

Portugal
Portugal erlaub die doppelte Staatsangehörigkeit.

Rumänien
Das rumänische Recht sieht keinen Verlust der rumänischen Staatsangehörigkeit auf Grund der Annahme einer anderen Staatsangehörigkeit vor.

Schweden
Mehrstaatigkeit ist in Schweden erlaubt. (http://www.migrationsverket.se/info/290_en.html)

Slowakei
Wer durch Geburt die slowakische Staatsangehörigkeit erworben hat, kann diese nach slowakischem Recht nicht gegen seinen Willen verlieren. Daher ist die doppelte Staatsangehörigkeit in der Slowakei möglich. Das gilt nicht für Personen, die in Estland eingebürgert worden sind. Ihnen kann die Staatsangehörigkeit entzogen werden.

Slowenien
Die doppelte Staatsangehörigkeit ist in Slowenien generell erlaubt.

Spanien
Wer die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, muss die spanische nicht mehr aufgeben. (http://www.auswandern.com/Doppelte_Staat…chen.229.0.html)

Tschechien
Wer eine andere Staatsangehörigkeit annimmt, verliert in der Regel seine tschechische. Ausnahme: Wer die andere Staatsangehörigkeit annimmt, weil er mit einer/einem Angehörigen des anderen Staates verheiratet ist, darf seine tschechische Staatsangehörigkeit behalten.

Ungarn
Die ungarische Staatsangehörigkeit kann nicht gegen den Willen des Staatsangehörigen aberkannt werden. Daher ist doppelte Staatsangehörigkeit möglich.

Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
Die britische Staatsangehörigkeit bleibt bei Annahme einer anderen Staatsangehörigkeit erhalten.

Zypern
Zypern akzeptiert die doppelte Staatsbürgerschaft.

Schweiz
Die Schweiz erlaubt Mehrstaatigkeit. (http://www.bfm.admin.ch/bfm/de/home/them…010.html#a_0010)

thh1 am 31.03.10 13:38

www.einbuergern.de

Bürger stellen sich gegen rechte Proteste im Ruhrgebiet

26. März 2010

Quelle: DerWesten. Datum:26.03.2010

Auf die Polizei im Ruhrgebiet wartet ein heißes Wochenende. Ab heute, 26. März, plant die rechtsgerichtete Partei Pro NRW so genannte Mahnwachen vor Moscheen in sechs Ruhrgebietsstädten unter dem Motto „Abendland in Christenland“. Zeitgleich soll es mehrere Gegendemonstrationen geben. Aus Protest gegen die geplanten Aufmärsche will SPD-Parteichef Sigmar Gabriel die betroffenen Gotteshäuser in Oberhausen, Gelsenkirchen, Mülheim, Essen und Bochum besuchen, unter anderem begleitet von SPD-Landeschefin Hannelore Kraft und Sänger Peter Maffay.

Mehr zum Thema:

http://www.derwesten.de/nachrichten/Buerger-stellen-sich-gegen-rechte-Proteste-im-Ruhrgebiet-id2786666.html

SPD-Bundestagsfraktion legt Gesetzentwurf zur Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts vor

18. März 2010

Die SPD-Bundestagsfraktion hat am 23. Februar 2010 einen Gesetzentwurf zur Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts (DS 17/773) in den Bundestag eingebracht.

Nach diesem Gesetzentwurf soll der Optionszwang gestrichen und die Mehrstaatigkeit hingenommen werden.

Mehr dazu:

http://www.einbuergern.de/content/e1315/e1448/e3053/index_ger.html

http://wider-den-optionszwang.de/aktuelles.html

Interview mit Ex-Justizminister zum Fall Menger-Hamilton bei taz.de

11. März 2010

Die in der Causa recht engagierte taz hat mit dem ehemaligen Bundesjustizminister Edzard Schmidt-Jortzig (FDP) über die verweigerte Einbürgerung von Linkspartei-Mitglied Jannine Menger-Hamilton gesprochen. Tenor: Passend zum ebenfalls heute veröffentlichten Bericht über ein Einlenken des niedersächsischen Innenministeriums ist der Kieler Staatsrechtler der Ansicht, dass die Mitgliedschaft in einer vom Verfassungsschutz beobachteten Partei allein kein Hindernis für eine Einbürgerung darstellen darf. Auszug:

taz: Allerdings beobachtet Niedersachsens Verfassungsschutz Die Linke …

Schmidt-Jortzig: Trotzdem genügt nicht der Hinweis auf die Mitgliedschaft in einer Partei – auch wenn es bei der Zweifel gibt. Wenn die Partei verboten wäre, dann gäbe es einen Automatismus, dass ihre Anhänger nicht eingebürgert werden. Aber das ist hier ja offenkundig nicht der Fall. Und deswegen müssten die Einwände direkt auf die Antragsstellerin bezogen sein.

taz: Das Staatsangehörigkeitsgesetz spricht von “tatsächlichen Anhaltspunkten”. Aber was bedeutet “tatsächlich”?

Schmidt-Jortzig: Es muss wirklich von ihr aktiv etwas unternommen worden sein. Bloße Vermutungen reichen da ebenso wenig aus wie die Mitarbeit in einer Partei, die der Verfassungsschutz im Visier hat.

Interessant dabei ist, dass der springende Punkt für Schmidt-Jortzig – neben dem persönlichen Verhalten des Antragsstellers und der Glaubwürdigkeit seines Bekenntnisses zum Grundgesetz – in der Frage nach einem Verbot der Organisation liegt. Die Linkspartei ist nicht verboten, also darf die Mitgliedschaft allein kein Ausschlussgrund für die Einbürgerung sein. Nach dieser Argumentation wäre auch die Ablehnung des Einbürgerungsantrags von Aram A. rechtlich nicht korrekt (der 20-jährige erhält keinen deutschen Pass, weil er in der DKP-nahen Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend aktiv ist).

von Thomas Hunnekuhl

Wie oft und auf welcher Stelle kommt unser Büro “ABE” in den Suchmachinen vor?

10. März 2010

Wie haben uns auf den Weg gemacht und wollten erfahren, Wie oft und auf welcher Stelle unser Büro “ABE” in den deutschen Suchmachinen vorkommt?

Unser Büro Einbürgerung kommt bei den deutschen Suchmachinen wie Google, bing und Web je nach Suchbegriff auf unterschidlichen  Stellen vor.

Wenn man den Begriff  “einbürgern” bspw. beim Google oder bing angibt, kommt dann auf der 1. Stelle, wobei  “Einbürgerung” aber auf der 9. bzw. 29.  Stelle.

Für dei Details siehe unten:

Flüchtlingsschutz in Deutschland

5. März 2010

Im europäischen Vergleich erhalten Flüchtlinge in Deutschland überdurchschnittlich oft Asyl und Flüchtlingsschutz. Dies zeigen Erhebungen der EU-Statistikbehörde Eurostat. Im Jahr 2009 erhielten 33,8 Prozent aller Asylbewerber einen Aufenthaltstitel in Deutschland, 2008 waren es sogar 37,7 Prozent. Bei der Schutzgewährung spielen europäische Regelungen eine immer größere Rolle. Eine neu erschienene Studie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, der nationalen Kontaktstelle des Europäischen Migrationsnetzwerks, gibt Aufschluss über nationale und europäische Schutzformen.

mehr dazu auf BAMF-Seite

Website-Statistiken von Februar 2010

3. März 2010

Wir haben mit unserem neuen ABE-Team im Februar die 100000 Leser-Rekord nicht nur erreicht sondern auch fast mehr als die Hälfte übertroffen. Das ist eine große Leistung und Erfolg!

Uns ist wichtig, dass unsere Leser, User und Downloader sich gerne auf unserer  Seite einbuergern.de aufhalten, die Informationen anschauen, sie lesen und ggf. runterladen.

Die Stats zusammengefasst:
Unterschiedliche Besucher 3162, Anzahl der Besuche 3844, Seiten besuche 40788, Zugriffe auf die Seite 146461 und Download 2,79 GB.

Das ABE-Team wünscht gute Unterhaltung

Migrationsbericht 2008

3. März 2010

Der Migrationsbericht 2008 vom Bundeamt für Migration und Flüchtlinge ist erschienen! Er gibt einen Überblick über die Migration in Deutschland und ganz Europa.

Die wichtigsten Ergebnisse sind:

-2008 kamen die meisten Zuwanderer aus Polen.

-Die Asylbewerberzahlen sind im Gegensatz zum Vorjahr leicht gestiegen.

-Die Zahl der Spätaussiedler ist weiter rückläufig.

Zum kompletten Migrationsbericht 2008…

Online-WS: Schulprojekt – Interview zum Thema Einbürgerung

1. März 2010

online-ws: Schulprojekt – Interview zum Thema Einbürgerung und Integration.
Eine Schulerin 12. Klasse aus Düsseldorf  hat am 26.02.2010  ca. halbe Stunde lang die Leitung des Büros  ABE für Ihr Schulprojekt zum Thema Einbürgerung und Integration im Rahmen von “online-ws” interviewt.
Sie hat nach Geschichte und Verlauf des Einbürgerungsverfahrens sowie nach Migration und Integration gefragt.
Sie war auch persönlich betroffen: sie hat nun auch über ihren Antrag zur Einbürgerung und ihre Erfahrungen mit den Behörden erzählt.
Insgesamt ist das ganze Gepräch in einer super tollen Atmosphäre verlaufen.

Das ABE wünscht der Interviewerin-Schulerin viel Erfolg und alles Gute


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