Archiv für Januar 2012

Einbürgerung: VHS bereitet auf den

25. Januar 2012

Click here to find out more!Gelsenkirchen, 24.01.2012

derwesten.de

2011 haben an der Volkshochschule Gelsenkirchen 172 Einbürgerungswillige aus 46 verschiedenen Ländern am Einbürgerungstest teilgenommen. Anfang März steht der nächste Termin an.

Wer in Deutschland die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen will, muss seit 2008 neben Deutschkenntnissen auch gesellschaftspolitisches Wissen nachweisen. Der Fragenkatalog für den Einbürgerungstest besteht aus 310. 300 Fragen beziehen sich auf deutsche Kultur, Geschichte, Geografie und Rechtsordnung, zehn Fragen auf das jeweilige Bundesland, in dem man den Test macht. Für den Test hat der Bewerber eine Stunde Zeit. Innerhalb der 60 Minuten müssen 33 Fragen aus dem Katalog beantwortet werden. Bestanden ist der Test, wenn 17 Fragen richtig beantwortet sind.

Der nächste Termin zur Vorbereitung auf den Einbürgerungstest findet am 7. März statt. Anmeldungen sind bei Semra Öztan in der VHS ab sofort möglich: dienstags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 – 18 Uhr in Raum 107 im Bildungszentrum, Ebertstraße 19; sowie dienstags von 14 bis 15.30 Uhr im Kunstmuseum, Horster Straße 5 – 7, Raum 46. Zur Anmeldung sind der Pass sowie 25 Euro Gebühr erforderlich. Infos unter: 169-2658 oder -2536.

Artikel auf: http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/einbuergerung-vhs-bereitet-auf-den-id6280554.html

Bekenntnis zur neuen Heimat – Feier im Landratsamt im Landkreis Erding

23. Januar 2012

20.01.2012, Von Sarah Schiek

104 Menschen aus dem Landkreis Erding haben im vergangenen Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen

Im vergangenen Jahr haben 104 Menschen im Landkreis Erding die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Am Donnerstagabend wurden sie bei einer Begrüßungsfeier im Landratsamt willkommen geheißen. “Ihre Einbürgerung ist für Sie und den Landkreis ein Schritt, der es wert ist, gewürdigt zu werden”, begrüßte Landrat Martin Bayerstorfer die Neubürger aus 31 verschiedenen Nationen. Mit ihrer Einbürgerung hätten sie zum Ausdruck gebracht, dass sie gerne in Deutschland leben, sich im Landkreis zu Hause fühlen und Teil der Gesellschaft sein wollen.

Zu ihnen gehört auch Sahan Suriarchchi, der mit seiner Frau Daniela zu der Begrüßungsfeier gekommen ist. Suriarchchi stammt aus Sri Lanka, lebt seit zehn Jahren in Deutschland und fühlt sich in Bayern längst zu Hause. Neben der bayrischen Lebensart hat er hier auch seine Begeisterung für den Fußball entdeckt. “Ich bin ein großer FC-Bayern-Fan”, erzählt Sahan Suriarchchi lachend. “Es war einfach Zeit, nach zehn Jahren in Deutschland auch die Staatsbürgerschaft anzunehmen”, meint Daniela Suriarchchi.

Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie für den Einbürgerungstest geübt, der neben einer Sprachprüfung eine der Voraussetzungen für die Einbürgerung ist. Dabei müssen nicht nur Fragen zur Rechts- und Gesellschaftsordnung Deutschlands beantwortet, sondern auch Kenntnisse über die Geschichte der Bundesrepublik nachgewiesen werden. Vor dem Test habe er Tag und Nacht gelernt, erzählt Sahan Suriarchchi. “Die Fragen sind zum Teil echt schwer”, pflichtet ihm seine Frau bei. Manche habe auch sie als Deutsche nicht gewusst. Doch die Anstrengung hat sich gelohnt: Sahan Suriarchchi hat beide Prüfungen beim ersten Versuch bestanden.

Auch Marcella Castro und ihre Tochter Valerie haben alle Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllt. Seit vier Monaten sind sie deutsche Staatsangehörige. Die gebürtige Kolumbianerin hat ihren Mann Mike Behr in den USA, wo beide gelebt haben, kennengelernt. 2006 ist die Familie in Behrs Heimatland gekommen, ein Jahr später hat Castro die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt. “Ich bin sehr glücklich, dass wir hier in Deutschland sind”, sagt Behr. “Das ist ein ganz anderer Lebenswandel.”

Als Leiterin der Sprachabteilung der Volkshochschule Erding wandte sich Eleni Lehner an die Gäste und Vertreter des Landkreises. Die gebürtige Griechin berichtete nicht nur von ihren Lehrerfahrungen aus den sogenannten Integrationskursen, sondern blickte auch auf ihre eigene Einbürgerung im Jahr 2007 zurück. “Erding ist ein Haus, in dem wir uns alle zu Hause fühlen können”, schloss sie ihren einfühlsamen Vortrag. “Lassen Sie uns daran arbeiten, es möglichst lange zu erhalten.”

Im Landkreis Erding leben derzeit Menschen aus 40 Nationen. Integration, so Landrat Bayerstorfer, sei hier kein Lippenbekenntnis, sondern gelebter Alltag. Auch weiterhin sollten die Einheimischen diesen Prozess aktiv unterstützen und den Neubürgern die Hand reichen. “Helfen Sie mit, für gegenseitigen Respekt, Anerkennung und Gleichberechtigung einzutreten.”

Artikel auf: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/feier-im-landratsamt-bekenntnis-zur-neuen-heimat-1.1263487

Fußball / Bundesliga – Deutscher Pass für Berliner Pewnow

13. Januar 2012

sport1.de, 12.01.2012

Evgeni Pevnov von den Füchse Berlin hat die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Der Russe hatte die Einbürgerung im Sommer beantragt und bekam am Donnerstag seine Papiere.

“Es ist ein tolles Gefühl, jetzt den deutschen Pass zu haben”, sagt Pevnov. Der Kreisläufer ist in Deutschland aufgewachsen.

“Ich freue mich das Evgeni Pevnov nun die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Wenn er in der Liga weiter zu konstanten Leistungen findet, hat er auch die Möglichkeit, in Richtung Nationalmannschaft zu blicken”, sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning.

http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_505645.html#RSS

Handball: Berliner Pevnov erhält deutschen Pass

13. Januar 2012

handelsblatt.com, 12.01.2012,

Evgeni Pevnov vom Handball-Bundesligisten Füchse Berlin hat die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Der Russe hatte die Einbürgerung im vergangenen Sommer beantrag.

Quelle: SID
Frisch gebackener deutscher Staatsbürger: Pevnov Quelle: SID
Frisch gebackener deutscher Staatsbürger: Pevnov Quelle: SID

Köln (SID) – Evgeni Pevnov vom Handball-Bundesligisten Füchse Berlin hat die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Der Russe hatte die Einbürgerung im Sommer beantragt und bekam am Donnerstag seine Papiere. “Es ist ein tolles Gefühl, jetzt den deutschen Pass zu haben”, sagt Pevnov. Der Kreisläufer ist in Deutschland aufgewachsen.

“Ich freue mich das Evgeni Pevnov nun die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Wenn er in der Liga weiter zu konstanten Leistungen findet, hat er auch die Möglichkeit, in Richtung Nationalmannschaft zu blicken”, sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning.

http://www.handelsblatt.com/handball-berliner-pevnov-erhaelt-deutschen-pass/6061270.html

Wehrpflicht bei Doppelstaatlern: Im Gleichschritt – in die Türkei

3. Januar 2012
Von Roland Preuß , 01.12.2010

Mit der Abschaffung der Wehrpflicht droht jungen Deutsch-Türken mit doppelter Staatsbürgerschaft der Wehrdienst im Land ihrer Eltern. Auch junge Deutsch-Griechen und Russlanddeutsche sind betroffen. Aber es gibt einen Ausweg.

Für die meisten jungen Männer ist es eine feine Sache: Vom kommenden Juli an muss keiner mehr monatelang Panzer putzen und Kasernen bewachen, wenn er nicht will – die Wehrpflicht soll ausgesetzt werden. Doch nicht alle Jugendlichen haben Grund zum Jubeln: Wer neben dem deutschen Pass einen zweiten hat, den erwartet ein neues Problem: die Einberufung in seiner zweiten Heimat.

Bild vergrößern Türkische Soldaten bei einer Militärzeremonie. Wenn die Wehrpflicht in Deutschland entfällt, könnten junge Deutsch-Türken mit doppelter Staatsbürgerchaft in der Türkei eingezogen werden. (© AFP)

Bislang wird die Wehrpflicht von Doppelstaatlern meist durch gegenseitige Anerkennung geregelt. Wer in Deutschland lebt, muss in der Bundeswehr dienen, wird aber nicht noch einmal in der Türkei oder in Griechenland einberufen. So sehen es internationale Abkommen oder wenigstens die Praxis vor. Das Auswärtige Amt rät Deutsch-Griechen zum Beispiel, ihre Wehr- oder Zivildienstbescheinigung vorab dem griechischen Konsulat vorzulegen, damit der Ägäisurlaub nicht ungeahnt in der Kaserne verlängert werden muss. Doch mit dem Wegfall der deutschen Wehrpflicht entfällt diese Möglichkeit.

Wie viele Doppelstaatler betroffen sind, lässt sich schwer sagen. Fachleute schätzen die Zahl der Doppelpass-Inhaber in Deutschland auf mehrere Millionen, allerdings trifft es nur die, deren Zweit-Staat noch an der Wehrpflicht festhält, wie etwa Griechenland, Zypern, Finnland, Russland oder die Türkei. Allein von den Deutsch-Türken werden in den kommenden fünf Jahren mehr als 10.000 volljährig und damit reif für eine türkische Kaserne.

Durch die anatolische Steppe robben oder PKK-Guerilleros im Kurdengebiet bekämpfen – die Perspektive der Doppelstaatler ist wenig verlockend. Die türkische Armee ist für harten Drill bekannt, die Wehrzeit dauert zwischen acht und 15 Monate, einen Zivildienst gibt es nicht. Ähnliches gilt für die russische Armee, wo bereits zahlreiche Misshandlungen von Rekruten bekannt wurden. Die meisten Deutsch-Türken leisteten ihren Dienst denn auch in Deutschland ab, sagt Peter Tobiassen, Geschäftsführer der Zentralstelle für Kriegsdienstverweigerer (KDV). Doch dieses Ventil wird nun verschlossen. “Vermutlich berufen die Türken Tausende Doppelstaatler ein, die nicht mal richtig Türkisch können.”

Ein paar Ausweichmöglichkeiten gibt es, immerhin. Die naheliegendste ist: Den ausländischen Pass abgeben. Die meisten Deutsch-Türken müssen sich nach deutschem Recht ohnehin bis zum 23. Lebensjahr für einen der beiden Pässe entscheiden, die Einberufung aus Ankara kann diese Entscheidung durchaus beschleunigen. Doch nicht alle Staaten entlassen ihre Wehrpflichtigen aus der Staatsbürgerschaft. Wer als “Fahnenflüchtiger” gilt, dem tut man diesen Gefallen nicht. Jeder Besuch in der alten Heimat kann dann vor dem Richter enden. Manche Staaten wie die Türkei bieten ihren Ausgewanderten an, sich freizukaufen. Je nach Alter sind zwischen 5100 und 10.000 Euro zu zahlen. Dann schrumpft die Wehrpflicht auf einen dreiwöchigen Militärdienst in einer Brigadekommandantur in Südwestanatolien zusammen. Dieses Kopfgeld ist für viele junge Männer allerdings eine kaum erschwingliche Summe.

Deutsche Stellen halten da andere Lösungsvorschläge bereit, je nachdem welche Seite man fragt: Die Betroffenen müssten sich dafür einsetzen, dass auch anderswo die Wehrpflicht abgeschafft wird, sagt Tobiassen vom KDV. Das Verteidigungsministerium dagegen verweist auf ein neues Angebot, das im Juli eingeführt werden soll: Jeder könne sich dann zwölf Monate oder länger freiwillig zum Wehrdienst melden.

Artikel auf: sueddeutsche.de

Die Stadt Herne lud zum „Großen Einbürgerungsempfang”. Wie die in Herne geborene 22-jährige Studentin den Tag ihrer Einbürgerung erlebte.

3. Januar 2012

Zeynep ist jetzt Neu-Deutsche

Jonas Erlenkämper,  15.12.2011 | 18:14 Uhr

Zeynep ist jetzt Neu-Deutsche
Einbürgerungsempfang im Rathaus: OB Horst Schiereck überreichte ausgewählten Gästen die Einbürgerungsurkunde. Foto: Olaf Ziegler / WAZ FotoPool

Die Stadt lud zum „Großen Einbürgerungsempfang. Wie die in Herne geborene 22-jährige Studentin den Tag ihrer Einbürgerung erlebte.

Als der Wecker morgens klingelte, spürte sie sofort so ein komisches Gefühl im Bauch. Zeynep Konak lag in ihrem Zimmer zu Hause in Eickel und wusste, was für ein Gefühl das war – vor einer wichtigen Klausur hat sie das auch. Nur dass an diesem Tag gar keine Klausur anstand. Konak war trotzdem aufgeregt. Ein paar Stunden noch, dann würde sie endlich deutsche Staatsbürgerin sein – als erstes Mitglied ihrer Familie überhaupt.

Das Gefühl flaute auch nach dem Frühstück nicht ab. Eigentlich wollte sie nach Buer fahren. Dort, an der Fachhochschule Gelsenkirchen, studiert sie Facility Management, also Gebäude-Verwaltung. Aber das Bauchgrummeln war zu stark. Den Lern-Tag an der FH ließ sie sausen.

Zeynep Konak ist 22 Jahre alt. Eine junge Frau mit strahlenden Augen, die gerne lacht. Sie trägt Kopftuch, ist aber bestens integriert: Konak spricht akzentfrei Deutsch, wirkt selbstbewusst, sie wird es mal besser haben als ihre Eltern. Das triste Dezemberwetter war ein unwürdiger Rahmen, denn dass sie, das in Herne geborene Kind türkischer Eltern, offiziell Deutsche würde, war für sie etwas ganz Besonderes.

Eigentlich nicht außergewöhnlich. Jeden Monat bekommen Herner aus aller Welt, die den Deutsch-Antrag gestellt haben, ihre Urkunde. Aber einmal im Jahr begrüßt der Oberbürgermeister ein paar von ihnen persönlich – eine Geste: Migranten sind hier willkommen. Das Ganze heißt dann „Großer Einbürgerungsempfang“.

Am Nachmittag war es endlich so weit. Konak saß im großen Sitzungssaal des Herner Rathauses, zusammen mit 15 anderen Männern und Frauen. Sie stammen aus der Türkei, aus Polen, Griechenland, Nigeria, der Dominikanischen Republik und aus Südkorea. Vorne stand Oberbürgermeister Horst Schiereck und rief einen nach dem anderen auf. Zeynep Konak musste lange warten, bis sie endlich ihren Namen hörte. Zügig ging sie Richtung Podium. Schiereck überreichte ihr die Urkunde, las ein paar Stichworte aus ihrem Lebenslauf vor und reichte ihr die Hand. Nach der Zeremonie ein Foto auf der „Hochzeitstreppe“, dann ein Empfang mit kaltem Büfett.

Konak wirkte nun entspannt. Die Aufregung, sie war von ihr abgefallen. Was sie jetzt vorhabe? „Ich will meinen Master im Ausland machen. Als Deutsche geht das viel einfacher.“

Die Nachricht auf: derwesten.de


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