Mit ‘Mehrstaatigkeit’ getaggte Artikel

Mehrstaatigkeit, Optionsmodell, Ausbürgerung und Erbansprüche beim alew. Kulturverein in Bergkamen

8. Mai 2010

Informationsveranstaltung zur Einbürgerung

Schulung zur Einbürgerung, Staatsangehörigkeit und Integration – Daten, Fakten und die Praxis. Mehrstaatigkeit, Optionsmodell, Ausbürgerung und Erbansprüche.

Von den rund 2 Millionen Ausländern in Deutschland, die die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen, haben sich 2008 etwa 95.000 Personen einbürgern lassen. 2007 lag die Zahl der Eingebürgerten mit ca. 110.000 deutlich höher. Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig.
Seit 2008 müssen sich bspw. nun auch die Jugendlichen entscheiden, die ihren “Doppelpass” im Rahmen einer Übergangsregelung des neuen Staatsangehörigkeitsgesetzes von 1999 erhalten haben, ob sie die deutsche oder andere Staatsbürgerschaft haben wollen.

In den letzten Jahren ist es zu mehreren ähnlichen Veränderungen gekommen.
Wie erhält man die deutsche Staatsangehörigkeit?
Welche Voraussetzungen werden verlangt?
Was ist bei der Einbürgerung zu beachten?
Die Veranstaltung soll diese und andere Fragen beantworten und Hilfestellungen für Einbürgerungspotentiale, Interessierte sowie ggf. beraterische Praxis geben.

Themen sind unter anderem:
• Doppelte Staatsbürgerschaft/Hinnahme von Mehrstaatigkeit
• Sprachnachweis
• Einbürgerungstest
• Abstammungs-und Geburtsortsprinzip
• Optionspflicht
• Anspruchs-und Ermessenseinbürgerung
• Ehegatten Deutscher sowie eingetragene Lebenspartnerschaften
• Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit

Leitung und Koordination
Özlem Ibis – Multikulturelles Forum e.V.
Münsterstr. 46b, 44534 Lünen
Tel.: 02306 / 30630-25, Fax: 02306 / 30630-29
ibis@multikulti-forum.de | http://www.multikulti-forum.de

Referent:
Kenan Araz – Leiter der Integrationsagentur Aktionsbüro Einbürgerung im Paritätischen NRW
Engelsburger Str. 168, 44793 Bochum
Telefon 0234 – 9621012 | Fax 0234 – 683336
abe@einbuergern.de | http://www.einbuergern.de

Bericht:

Die Veranstaltung hat um 17:30  begonnen. Die Eröffnung machten Özlem Ibis – Multikulturelles Forum e.V. und der Vorsitzende des Vereins Herr ismail Koc.

Die Veranstaltung  wurde überwiegend in türkischer Sprache durchgeführt. Einige Fragen wurden auch kurdisch besprochen. An der Veranstaltung nahmen insg. 27 Frauen und Männer teil.

Es herschte durchgehend nette und schöne Atmosphäre.

Die Fragen waren überwiegend über die Mehrstaatigkeit. Die Veranstaltung ist gegen 19:30 zur Ende gegangen.

Das ABE-Team bedankt sich bei Özlem Ibis – Multikulturelles Forum e.V.. und Herrn Ismail koc – der Vereinsvorsitzende des Vereins sowie bei den TN für die gut organisierte Veranstaltung und tolle Atmosphäre

08.05.2010
Kenan und Martyna

Alewitischer Kulturverein Kamen/bergkamen – einige Mitglieder. Foto: der Westen

Migrantenkinder unter Entscheidungszwang – Optionspflicht

4. Mai 2010

Deutschlandfunk (DLF), Journal am Vormittag – Länderzeit
Mittwoch, 05. Mai 2010 von 10.10 bis 11.30 Uhr

Die Sendung über podcast-mp3 hören >>>>>
Moderation: Michael Roehl

Migrantenkinder unter Entscheidungszwang – Optionspflicht
Berlin und Bremen fordern doppelte Staatsbürgerschaft auch im Erwachsenenalter

Gesprächsgäste:

Aus Berlin zugeschaltet:
* Innensenator Berlin Dr. Körting

Im Kölner Funkhaus:
* Quartiersmanager Joachim Barloschky, Bremen
* Bilal Catruat, marokkanischer Jugendlicher, Bremen

* Kenan Araz , Aktionsbüro Einbürgerung im Paritätischen NRW
Telefon 0234 – 9621012
* NN., jugendliche Türkin

Telefoninterview nach 10.35
Die Bundestagsabgeordneten Monika Grütters ist für das Integrationspapier als Autorin verantwortlich ist.
http://www.monika-gruetters.de/index.php?ka=6&ska=308&idclm=149

Erste stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Berlin
Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag, Beisitzerin im Vorstand der CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Das Hörertelefon ist für Sie ab 10.10 Uhr freigeschaltet –
die kostenlose Telefonnummer : 00 800 – 44 64 44 64
Oder E-Mail: dlf.laenderzeit@dradio.de
Url: http://www.dradio.de/dlf/vorschau/

Judith Grümmer
Oberländer Wall 24
50678 Köln
Tel.: 0221/ 16 90 52 70
Tel: 0221/ 934 9301
Mobil: 0171/ 83 84 465
judith.gruemmer@netcologne.de

Weitere Daten zumThema:
http://www.einbuergern.de/content/e1315/e1462/e2499/index_ger.html

Kreis Steinfurt/Ibbenbüren und Integrationslotzen laden mehr Menschen zum Mitmachen ein und bieten Unterstützung bei Einbürgerung an.

28. April 2010

Quell: Münstersche Zeitung, Anke Beiing und IVZ online, Elvira Meisel-Kemper. Datum: 27.04.2010

Rund 100 Besucher nahmen das Angebot einer Informationsveranstaltung zur Einbürgerung in der Schauburg in Ibbenbüren als positives Signal auf. Gerda Kaumanns, Leiterin des Kreis-Ordnungsamtes, moderierte die lockere Veranstaltung mit Musik und Informationen (…).

Araz legte den Akzent auf die Gründe und Voraussetzungen für die Einbürgerung. Das Verfahren sei zwar kompliziert, aber mit Hilfe der Beratung von Fachkräften durchaus machbar. Voraussetzungen seien die gewährte Ausbürgerung des Herkunftslandes, die Klärung militärischer Pflichtzeiten, Straffreiheit und ein geregeltes soziales und berufliches Leben.

http://www.muensterschezeitung.de/lokales/steinfurt/kreis/art15703,890448

Landrat Thomas Kubendorff ist Schirmherr der Kreisinitiative. „Wir möchten, dass die Zahl der Einbürgerungen wieder nach oben geht“, sagte er. „Wir wollen in erster Linie informieren.“ Zudem sei es wichtig, dem Thema in der öffentlichen Diskussion wieder einen Raum zu geben.

Die Ausländerbehörde ist in der Kreisverwaltung dem Ordnungsamt angegliedert. Während Ordnungsamtsleiterin Gerda Kaumanns durch den Abend führte, präsentierte Thomas Ostholthoff, der die Ausländerbehörde leitet, seinen Arbeitsbereich. (…)

Kenan Araz, Leiter des Aktionsbüros Einbürgerung beim Paritätischen Wohlfahrtsverband in Bochum, erläuterte abschließend die Voraussetzungen für eine Einbürgerung, aber auch bürokratische Hürden und kulturelle Hemmnisse, die die Menschen auf dem Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit überwinden müssten.

http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_steinfurt/kreis_steinfurt/1310726_Mehr_Menschen_zum_Mitmachen_einladen.html

“Doppelstaatsbuergerschaft ” in den EU-Ländern

31. März 2010

“Mehrstaatigkeit” in den EU-Ländern – die vollständige Liste

Zusammengestellt von thh1 am 31.03.10 13:38

Belgien
Seit dem 28. April 2008 bedeutet die Annahme einer anderen Staatsbürgerschaft nicht mehr den Verlust der belgischen.

Bulgarien
Bulgarien ermöglicht die doppelte Staatsbürgerschaft.

Dänemark
Dänemark erlaubt die doppelte Staatsbürgerschaft nur in Ausnahmefällen.

Estland
Wer durch Geburt die estnische Staatsangehörigkeit erworben hat, kann diese nach estnischem Recht nicht verlieren. Daher ist die doppelte Staatsangehörigkeit in Estland möglich, obwohl sie das Gesetz eigentlich nicht vorsieht. Das gilt nicht für Personen, die in Estland eingebürgert worden sind. Ihnen kann die Staatsangehörigkeit entzogen werden.

Finnland
Das finnische Staatsangehörigkeitsgesetz von 2003 ermöglicht die Mehrstaatigkeit im Verhältnis zu anderen EU-Staaten. (http://www.helsinki.diplo.de/Vertretung/…__Deutsche.html)

Frankreich
Die doppelte Staatsangehörigkeit ist in Frankreich seit 1973 gestattet.

Griechenland
Die griechische Staatsangehörigkeit geht bei Annahme der deutschen nicht verloren. (http://www.helleniccomserve.com/foreigncitizenship.html)

Irland
Die Republik Irland erlaubt die doppelte Staatsbürgerschaft generell. (http://www.citizensinformation.ie/catego…ish_citizenship)

Italien
Die doppelte Staatsangehörigkeit ist in Italien möglich.

Lettland
Doppelte Staatsangehörigkeit ist in Lettland nicht vorgesehen.

Litauen
Das litauische Staatsangehörigkeitsgesetz erfordert die Aufgabe der litauischen Staatsangehörigkeit, wenn eine andere Staatsangehörigkeit angenommen wird.

Luxemburg
Seit 2009 ermöglicht Luxemburg die doppelte Staatsbürgerschaft. (http://washington.mae.lu/en/Visa-Consular/Dual-citizenship)

Malta
Mehrstaatigkeit ist auf Malta seit dem Jahr 2000 kein Problem mehr. (http://www.mfa.gov.mt/Library/Citizenshi…es/CEA4-DUA.pdf)

Niederlande
Die Niederlande beschränken die doppelte Staatsangehörigkeit, allerdings gibt es eine Reihe von Ausnahmen.

Österreich
Ein Österreicher, der eine andere Staatsangehörigkeit annimmt, verliert automatisch seine österreichische Staatsangehörigkeit. Eine Genehmigung zur Beibehaltung kann von den österreichischen Behörden erteilt werden. Allerdings ist es sehr schwierig, diese Genehmigung zu erhalten.

Polen
Polnische Staatsbürger verlieren diese bei Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft nicht.

Portugal
Portugal erlaub die doppelte Staatsangehörigkeit.

Rumänien
Das rumänische Recht sieht keinen Verlust der rumänischen Staatsangehörigkeit auf Grund der Annahme einer anderen Staatsangehörigkeit vor.

Schweden
Mehrstaatigkeit ist in Schweden erlaubt. (http://www.migrationsverket.se/info/290_en.html)

Slowakei
Wer durch Geburt die slowakische Staatsangehörigkeit erworben hat, kann diese nach slowakischem Recht nicht gegen seinen Willen verlieren. Daher ist die doppelte Staatsangehörigkeit in der Slowakei möglich. Das gilt nicht für Personen, die in Estland eingebürgert worden sind. Ihnen kann die Staatsangehörigkeit entzogen werden.

Slowenien
Die doppelte Staatsangehörigkeit ist in Slowenien generell erlaubt.

Spanien
Wer die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, muss die spanische nicht mehr aufgeben. (http://www.auswandern.com/Doppelte_Staat…chen.229.0.html)

Tschechien
Wer eine andere Staatsangehörigkeit annimmt, verliert in der Regel seine tschechische. Ausnahme: Wer die andere Staatsangehörigkeit annimmt, weil er mit einer/einem Angehörigen des anderen Staates verheiratet ist, darf seine tschechische Staatsangehörigkeit behalten.

Ungarn
Die ungarische Staatsangehörigkeit kann nicht gegen den Willen des Staatsangehörigen aberkannt werden. Daher ist doppelte Staatsangehörigkeit möglich.

Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
Die britische Staatsangehörigkeit bleibt bei Annahme einer anderen Staatsangehörigkeit erhalten.

Zypern
Zypern akzeptiert die doppelte Staatsbürgerschaft.

Schweiz
Die Schweiz erlaubt Mehrstaatigkeit. (http://www.bfm.admin.ch/bfm/de/home/them…010.html#a_0010)

thh1 am 31.03.10 13:38

www.einbuergern.de

SPD-Bundestagsfraktion legt Gesetzentwurf zur Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts vor

18. März 2010

Die SPD-Bundestagsfraktion hat am 23. Februar 2010 einen Gesetzentwurf zur Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts (DS 17/773) in den Bundestag eingebracht.

Nach diesem Gesetzentwurf soll der Optionszwang gestrichen und die Mehrstaatigkeit hingenommen werden.

Mehr dazu:

http://www.einbuergern.de/content/e1315/e1448/e3053/index_ger.html

http://wider-den-optionszwang.de/aktuelles.html


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